{"id":4207,"date":"2025-03-05T17:38:43","date_gmt":"2025-03-05T16:38:43","guid":{"rendered":"https:\/\/education4tomorrow.eu\/de\/partizipation\/2025-03-05\/"},"modified":"2025-03-07T20:22:43","modified_gmt":"2025-03-07T19:22:43","slug":"2025-03-05","status":"publish","type":"partizipation","link":"https:\/\/education4tomorrow.eu\/sk\/partizipation\/2025-03-05\/","title":{"rendered":"2025-03-05"},"excerpt":{"rendered":"<p>Temperaturmessung<\/p>\n<p>Bei der Temperaturmessung sowie bei allen anderen Versuchsaufbauten stellte das Programmieren nach Anleitung uns vor keine Herausforderung mehr, da wir das Programmieren der microbits bereits das dritte Mal mit der Anleitung durchgemacht haben.<\/p>\n<p>Bei den ersten Messungen zeigte sich eine Raumtemperatur von 31,1\u00b0 Celsius beziehungsweise 40\u00b0 nahe dem Heizk\u00f6rper. Die hohe Raumtemperatur war auf eine defekte, nicht regelbare Heizung in der Schule zur\u00fcckzuf\u00fchren. Zum Gl\u00fcck funktioniert die Heizung jetzt wieder.<\/p>\n<p>Mittels K\u00f6rperw\u00e4rme konnten wir die Temperatur auf 35,7\u00b0 erh\u00f6hen. Dies stellte eine Differenz von 4,6\u00b0 zur gemessenen Raumtemperatur dar.<\/p>\n<p>Bei den Wasserversuchen zeigte sich eine Durchschnittstemperatur von 13,25\u00b0 beziehungsweise 39,3\u00b0. Bei beiden Mischungsdurchg\u00e4ngen zeigte sich eine Temperatur von 26,4\u00b0.<\/p>\n<p><u>Pflanzversuch 1<\/u><\/p>\n<p>Im Zuge der Temperaturmessungen wurde auch der erste Anpflanzversuch gestartet. Wir haben Weizensamen angepflanzt. Wie im Versuchsaufbau beschrieben, haben wir eine Anbauschale auf die Heizplatte gestellt und die andere ohne W\u00e4rme versorgt. Zus\u00e4tzlich haben wir in einem Pflanzentopf ohne Deckel ebenfalls Samen angepflanzt.<\/p>\n<p>Es zeigte sich, dass die Keimung ohne Heizplatte am vierten oder f\u00fcnften Tag startete. Genau ist dies nicht zu bestimmen, da der Start der Keimung auf ein Wochenende fiel. Um auch dies \u00fcberwachen zu k\u00f6nnen, w\u00e4re vielleicht eine Kamera mit Internetverbindung n\u00fctzlich.<\/p>\n<p>Mit Heizplatte zeigte sich eine Keimung erst am sechsten Tag nach der Pflanzung. Offensichtlich liefert die Platte zu viel Hitze f\u00fcr die Keimung. Die meisten Samen kamen auch gar nicht zur Keimung beziehungsweise gingen kurz nach der Keimung ein.<\/p>\n<p>Im Topf kam es gar nicht zu einer Keimung, da vermutlich die Feuchtigkeit zu niedrig war. Der verwendete \u00dcbertopf war zu klein und der Innentopf hatte keine Ber\u00fchrung mit dem Wasser. Als wir das ganze nochmals im Topf versuchten und den Topf jeden Tag gegossen haben. Klappte die Keimung auch dort sehr schnell.<\/p>\n<p><u>Feuchtigkeitsmessung<\/u><\/p>\n<p>Im Zuge der Feuchtigkeitsmessung wurden beide Sensoren programmiert und alle Versuche mit 2 Sensoren durchgef\u00fchrt. Der erste Sensor zeigte eine Umgebungsfeuchtigkeit von 74% an, der zweite Sensor 76%. Zur Unterscheidung wurden die Farbmarkierungen der microbits genutzt (gelb, blau).<\/p>\n<p>Bei allen Versuchen wurde in weiterer Folge der Durchschnittswert der beiden Sensoren berechnet.<\/p>\n<p>Bei der Feuchtemessung im trockenen Zustand zeigten sich folgenden Ergebnisse:\u00a0 Substrat 44%, Perlit 75% und Schotter 73%.<\/p>\n<p>Bei Schotter zeigte sich, dass Wasser sehr schnell abflie\u00dft (80ml\/min). Beim Perlit haben wir nach einer Minute 10ml aufgefangen und beim Substrat wurde die gesamte Wassermenge gespeichert.<\/p>\n<p>Im Zuge des Versuchs wurde der Begriff Drainage gekl\u00e4rt und eine Efeutute mit Schotter und Substrat neu eingetopft.<\/p>\n<p>Bei der Messung der Feuchtigkeit im nassen Zustand zeigten sich folgende Messwerte: Substrat 31%, Perlit 5,5% und Schotter 6,9%.<\/p>\n<p>Bei der zweiten Messung ist aufgefallen, dass die Ergebnisse im nassen Zustand viel niedriger sind als im trockenen Zustand. Eine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr haben wir nicht gefunden. Daher gehen wir von einem Messfehler aus. Eine Wiederholung des Versuchs f\u00fchren wir in den n\u00e4chsten Wochen durch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><u>Ph-Wert<\/u><\/p>\n<p>Es konnten im Zuge der PH-Wert Messung alle Aufgaben trotz einiger Probleme gel\u00f6st werden. Nach dem Programmieren des microbits wurde die PH-Sonde kalibriert. Bei der Kalibrierung zeigten sich Werte von Ph 7-1530 und Ph 4-2048.<\/p>\n<p>Beim Vergleich der Sonde mit Lackmuspapier erhielten wir folgende Ergebnisse (Lackmuspapier vs. Sonde):<\/p>\n<p>-) Zitronensaftkonzentrat 3 vs. 2<br \/>\n-) Seife 5-6 vs. 5,7<br \/>\n-) Waschpulver 10 vs. 10,4<\/p>\n<p>Die Messwerte der Sonde waren sehr genau nur beim Zitronensaftkonzentrat war eine leichte Abweichung zu bemerken.<\/p>\n<p>Vor unserem Lieblingsversuch, der Ph-Werteinstellung haben wir einen Ph-Wert von 6,6 bei unserem Leitungswasser festgestellt. Beim anschlie\u00dfenden PH-Wert einstellen wollten wir zuerst einen PH-Wert von 9 einstellen. Als wir etwas \u00fcber das Ziel hinausgeschossen sind, wollten wir den PH-Wert wieder senken, erreichten aber beim ersten Mal senken einen Wert von ~ 3,5. Daraufhin haben wir uns entschlossen den Wert lieber auf 2,5 einzustellen. Dies gelang uns auch fast. Wir erreichten hier einen endg\u00fcltigen Wert von 2,8.<\/p>\n<p>Mit dem Wissen, dass der PH-Senker sehr stark senkt, waren wir diesmal vorsichtiger. Wir schafften Werte von 10,8 sowie 9,5.<\/p>\n<p><u>\u00a0<\/u><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kommentar der Lehrkr\u00e4fte<\/p>\n<p>Besonders gut gefallen hat uns die Messung des pH-Wertes, da sie sehr abwechslungsreich und f\u00fcr die Kinder spannend war.<\/p>\n<p>Generell ist es eine Herausforderung, die Experimente mit einer ganzen Klasse (25 Kinder) durchzuf\u00fchren. Da immer nur ein bis zwei Sch\u00fcler:innen gleichzeitig aktiv arbeiten k\u00f6nnen, m\u00fcssen die anderen mitschreiben beziehungsweise in einer Gro\u00dfgruppe zusammenstehen. Dank einer vorhandenen Dokumentenkamera konnten die Versuchsabl\u00e4ufe jedoch \u00fcber einen Beamer projiziert werden, was die Verst\u00e4ndlichkeit erleichterte. Dennoch w\u00e4re f\u00fcr eine gesamte Klasse mehr Material erforderlich. Eine Durchf\u00fchrung im Stationenbetrieb erwies sich als nicht sehr zielf\u00fchrend, da daf\u00fcr ein Projekttag eingereicht h\u00e4tte werden m\u00fcssen. Dies war auf Grund des Zeitdrucks nicht mehr m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Wie bereits angemerkt ist eine Durchf\u00fchrung in der Kleingruppe an unserer Schule im Regelunterrricht nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Ein unerwartetes Hindernis war die Beschriftung der Chemikalien (z. B. Waschmittel, Zitronens\u00e4ure) auf Tschechisch. Zur Identifikation der Substanzen musste Google Translate verwendet werden. Dies zeigte sich auch schon bei der Bestimmung der Samen. Hier wurde aber zum Teil die N\u00e4he des Tschechischen mit dem Ukrainischen genutzt und von Sch\u00fclerInnen \u00fcbersetzt.<\/p>\n<p>Ein weiteres Problem ergab sich bei der Nutzung der Messger\u00e4te: Die tschechischen Stecker sind nur bedingt mit den \u00f6sterreichischen kompatibel. Ger\u00e4te mit Schutzkontaktstecker konnten nicht verwendet werden, sodass nur eine begrenzte Auswahl an Ger\u00e4ten gemessen werden konnte.<\/p>\n<p>Da das Projekt in Physik- und Biologiestunden eingebunden ist, muss auch immer auf die Ergebnisse des anderen Kollegen gewartet werden.<\/p>\n<p>Des Weiteren ist es mit einer 2.Klasse Mittelschule (6.Schulstufe) \u00e4u\u00dferst herausfordernd verschriftlichte Ergebnisse zu produzieren. Eine Motivation ist nur im Versuchsaufbau zu erkennen. F\u00fcr das Dokumentieren beziehungsweise Auswerten der Ergebnisse sind die Kinder kaum zu motivieren. Bei der Beantwortung der Fragen und dem Zusammenfassen der Ergebnisse zeigt sich, dass dies kaum alleine bewerkstelligt werden kann.<\/p>\n<p>Um die Zusammenfassungen trotzdem mit der Klasse gemeinsam umsetzen zu k\u00f6nnen, mussten auch Stunden von \u201eSozialem Lernen\u201c in erweitertem Ma\u00dfe genutzt werden. Auch ist die R\u00fcckflussrate an Arbeitsauftr\u00e4gen f\u00fcr zu Hause (Zusammenfassung schreiben) gleich Null.<\/p>\n<p>Ein zus\u00e4tzliches Arbeiten\/Programmieren der microbits ist f\u00fcr mich bisher nicht m\u00f6glich gewesen.<\/p>","protected":false},"author":35,"featured_media":4206,"template":"","projekt":[],"schule":[63],"sprache":[78],"topic":[42],"class_list":["post-4207","partizipation","type-partizipation","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","schule-schule9","sprache-de","topic-partizipation"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/education4tomorrow.eu\/sk\/wp-json\/wp\/v2\/partizipation\/4207","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/education4tomorrow.eu\/sk\/wp-json\/wp\/v2\/partizipation"}],"about":[{"href":"https:\/\/education4tomorrow.eu\/sk\/wp-json\/wp\/v2\/types\/partizipation"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/education4tomorrow.eu\/sk\/wp-json\/wp\/v2\/users\/35"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/education4tomorrow.eu\/sk\/wp-json\/wp\/v2\/partizipation\/4207\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4227,"href":"https:\/\/education4tomorrow.eu\/sk\/wp-json\/wp\/v2\/partizipation\/4207\/revisions\/4227"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/education4tomorrow.eu\/sk\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4206"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/education4tomorrow.eu\/sk\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4207"}],"wp:term":[{"taxonomy":"projekt","embeddable":true,"href":"https:\/\/education4tomorrow.eu\/sk\/wp-json\/wp\/v2\/projekt?post=4207"},{"taxonomy":"schule","embeddable":true,"href":"https:\/\/education4tomorrow.eu\/sk\/wp-json\/wp\/v2\/schule?post=4207"},{"taxonomy":"sprache","embeddable":true,"href":"https:\/\/education4tomorrow.eu\/sk\/wp-json\/wp\/v2\/sprache?post=4207"},{"taxonomy":"topic","embeddable":true,"href":"https:\/\/education4tomorrow.eu\/sk\/wp-json\/wp\/v2\/topic?post=4207"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}