Was ist ein Passwort?

Podporované kompetence

  • digitální kompetence
  • kooperace
  • komunikace
  • kontextuální kompetence
  • kreativita a inovace
  • kritické myšlení

Věková skupina

  • a. mateřská škola
  • b. 1. stupeň základní školy

Potřebné pomůcky

Was gehört zusammen?: Bildkarten (zum Download weiter unten)

Finde den richtigen Schlüssel: Verschiede Arten von Schlössern und Schlüsseln

Schatzkiste: 2 Kästchen, 1 Schloss mit Schlüssel, bunte Pom-Poms, 1 Zange, 1 kleines Gegenstand

Erstelle dein Passwort: Unterlage mit 4-5 Fenster (zum Download weiter unten), Bilder (Winterbekleidung, Obst, usw.), Bildleiste- Passwortmuster, Farbstifte

Einfaches und sicheres Passwort erstellen: Bee Bots, Bildkarten (Winterbekleidung, Obst, usw.), Passwort-Leiste: einfaches Passwort 3-4 Bilder, sicheres Passwort 5-6 Bilder (zum Download weiter unten)

Popis aktivity

Im Rahmen dieses Aktivitätszyklus lernen Kinder über die Wichtigkeit eines Passworts – was ist überhaupt ein Passwort, wozu braucht man ein Passwort, warum ist es wichtig, ein gutes Passwort zu haben, und wie erstellt man solch ein Passwort?

Was gehört zusammen?

Es wird ein Memory aus Bildkarten mit verschiedenen Schlüsselarten und Schließmechanismen hergestellt. Eine Hälfte der Karten liegt verdeckt auf einem Stapel, die andere Hälfte wird offen auf dem Tisch verteilt.  Nun wird eine Karte vom Stapel genommen, umgedreht und beschrieben, was darauf zu sehen ist. Anschließend wird die dazugehörende Karte, die offen auf dem Tisch liegt, gesucht. Es wiederholt sich so lange, bis keine Karten auf dem Stapel liegen.

Nachdem sich die Kinder mit den Bildkarten vertraut gemacht haben, kann man sie zum Memory spielen oder für die Bee-Bots verwenden.

Finde den richtigen Schlüssel

Mit den Kindern wird einleitend das Thema Sicherheit und die Funktion eines Schlosses besprochen. Auf den Tisch werden verschiedene Arten von Schlössern und Schlüsseln gelegt. Nun muss herausgefunden werden, welcher Schlüssel zu welchem Schloss gehört. Zuerst kann nur durch Betrachtung überlegt werden, welcher Schlüssel zu welchem Schloss passen könnte und warum (z.B. anhand der Größe und Form). Anschließend wird manuell gesucht und ausprobiert, was zusammengehört.

Schatzkiste

Zum Spielen werden zwei Kästchen benötigt. Ein Kästchen ist nicht verschlossen. Es wird ein Spieler ausgesucht, der es öffnen darf. Es ist leer. Das zweite Kästchen ist verschlossen. Es wird überlegt, wie es zu öffnen ist, wer es öffnen darf und warum das nicht jeder darf. Die gemeinsame Erkenntnis ist: Es darf nur der Eigentümer das Kästchen aufsperren. Nur er hat auch den Schlüssel dazu. Im Kästchen befinden sich bunte Pompons, eine Zange und ein kleiner Gegenstand (Schatz), der gefunden werden muss. Ein Kind nach dem anderen nimmt mit Hilfe der Zange je ein Pompon und legt es in das leere Kästchen, bis der versteckte Gegenstand (Schatz) gefunden wird. Der Gegenstand (Schatz) wird wieder in dem verschließbaren Kästchen eingeschlossen (man kann mehrere Schätze darin aufbewahren oder immer wieder neue hineingeben). Der Schlüssel bleibt beim Spielleiter und wird nur nach Nachfrage ausgehändigt. Die Inhalte (Spiele) der Kästchen sind frei wählbar.

Ziel des Spiels ist es zu veranschaulichen, dass es auch im Internet Spiele oder Inhalte gibt, die man ohne ein Passwort benutzen oder spielen kann. Und es gibt Inhalte, für die man ein Passwort (Schlüssel) braucht, weil es nicht jeder sehen darf und sie geschützt bleiben müssen.

Nebenbei können auch Farben der Pompons benannt werden (auch in Fremdsprachen oder anderen Erstsprachen der Kinder). Nach dem Spiel bleiben die Pompons mit der Zange in dem unverschlossenen Kästchen zum freien Spiel im Gruppenraum verfügbar. Der Gegenstand (Schatz) wird wieder in dem verschließbaren Kästchen eingeschlossen (man kann mehrere Schätze drinnen aufbewahren oder immer wieder neue reingeben). Der Schlüssel bleibt beim Spielleiter und wird nur auf Nachfrage ausgehändigt.

Erstelle dein Passwort

  1. Ein Passwort nach einem Muster erstellen: Jedes Kind erhält eine Bilderleiste. Auf dem Tisch liegen ausgeschnittene Bilder von verschiedenen Gegenständen. Die Kinder gestalten ein einfaches Passwort, indem sie ein bestimmtes Muster aus drei Bildern legen. Sobald sie fertig sind, tauschen sie die Bilderleisten mit einem anderen Kind und versuchen, sich mit den neuen Bildern ein neues Passwort auszudenken. Die Kinder können einzelne Bilder auf unterschiedliche Weise kombinieren, aber sie dürfen nicht zwei identische Bilder in einem Passwort verwenden!
  2. Ein sicheres Passwort erstellen: Jedes Kind bekommt eine Unterlage mit vier oder fünf Fenstern und erstellt sein Passwort. Sie benutzen die Bildkarten, die auf dem Tisch liegen. Mit den Kindern wird besprochen, warum ein längeres Passwort sicherer sein kann.
  3. Zeichne dein Passwort: Jedes Kind bekommt einen Zettel mit vier oder fünf Fenstern und zeichnen ihr neues sicheres Passwort auswendig auf.

Einfaches und sicheres Passwort erstellen

  1. Es wird mit einem einfachen Passwort begonnen. Jedes Kind bekommt eine Bildleiste und legt mit drei Bildern ein einfaches Passwort. Dann sucht es dieselben Bilder noch einmal und legt sie auf den Bee-Bot Raster auf. Der Bee-Bot muss nun so programmiert werden, dass er vom ersten bis zum letzten Bild (auf der Bildleiste) in der richtigen Reihenfolge fährt.
  2. Sicheres Passwort (5-6 Bilder). Diese Aktivität ist schwieriger, denn die Kinder arbeiten mit mehreren Bildkarten. Geeignet für Kinder im Vorschulalter. Die Vorgehensweise ist die gleiche wie bei der ersten Aktivität.

Podrobnější popisy a vyvíjení 7K

Kollaboration: Kinder arbeiten zusammen, tauschen sich über die Aktivitäten aus und unterstützen sich beim Lösen der einzelnen Aufgaben (z. B. Finden von passenden Paaren, gemeinsames Gestalten neuer Passwörter, gegenseitige Unterstützung beim Lösen der Aufgaben auf dem Bee-Bot-Raster). Dies fördert Teamarbeit, Austausch und gemeinsame Lösungsstrategien.

Kommunikation: Die Kinder arbeiten zusammen und besprechen mit einander mögliche Lösungen der einzelnen Aufgaben (z. B. Beschreiben der Bilder, Sprechen über Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Schlüssel und Schließmechanismen, Besprechen der Bedeutung von Besitz und Schutz, „Schlüsselrecht“, Erklären der eigenen Passwörter). Dabei üben sie aktives Zuhören sowie empathische und respektvolle Gesprächsführung.

Kritisches Denken und Problemlösung: Bei einzelnen Aktivitäten und Aufgaben hinterfragen die Kinder die Spielzüge und Zusammenhänge (z. B. strategisches Denken beim Memory-Spiel, Entwicklung von Verständnis für Sicherheit und Vertrauen, Überlegen, wie Passwörter kombiniert werden können, Bee-Bot-Programmieren).

Kreativität und Innovation: Das Erfinden eigener Spielregeln oder das kreative Gestalten von Geschichten bei der Erfüllung der einzelnen Aufgaben regt Fantasie und innovatives Denken an. Die Kinder werden zur freien Gestaltung, Überlegen und Kreativität bei jeder einzelnen Aktivität und Aufgabe angeregt.

Kontextkompetenz: Die Kinder besprechen und erkennen verschiedene Zusammenhänge bei den jeweiligen Aktivitäten (Zusammenhänge zwischen den Bildern, Verstehen der Funktion von Schlüsseln und Schlössern im Alltag, Erkennen von Mustern, Verstehen von Regeln) und setzen diese in Beziehung zu anderen Situationen. Kinder lernen, individuelle Zugangsrechte und das Konzept von Geheimnissen im sozialen Miteinander zu verstehen. Sie erkennen, wie soziale Regeln Zusammenhänge schaffen, die das Miteinander schützen und Vertrauen fördern.

Digitale Kompetenz: Alle Aktivitäten können mit dem Bee-Bot erweitert werden, indem die Roboter so programmiert werden, dass sie zu den passenden Bildpaaren oder Schlüssel fahren, was das Verständnis digitaler Steuerung und Programmierung vermittelt.

Dieser Aktivitätszyklus vermittelt Grundprinzipien digitaler Sicherheit (Bedeutung von Passwörtern, Zugriffsrechte, usw.). Es sensibilisiert für Datenschutz und Schutz von Privatsphäre in der digitalen Welt.

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Autor návrhu

Land NÖ, Abt. Kindergärten (Lead Partner); Eva Huber (Projektmanagement), Lucie Sprung und Alice Schiesswald (Muttersprachliche Mitarbeiterin)