„Das ist (mir) zu viel!“- über einen angemessenen Medienkonsum
Materiál
keine Materialien
Opis aktivity
In Bezug auf einen angemessenen Medienumgang müssen Kinder lernen ihre eigenen Gefühle und Belastungsgrenzen einschätzen zu lernen: Wann wird ihnen die Mediennutzung zu viel, woran können sie das festmachen? Wie können sie aufhören, bevor es zu viel wird und was hilft dann gegen Langeweile. Eine wichtige Hilfestellung hierbei ist auch, mit Kindern gemeinsame Regeln aufzustellen, wie, wann und wieviel sie Medien nutzen dürfen. Eine frühe Beschäftigung mit all diesen Themen an einem neutralen Ort wie dem Kindergarten hilft Kindern (und deren Eltern) ein gutes und gesundes Verhältnis zur Digitalität aufzubauen!
Pädagogischer Hintergrund:
Schon junge Kinder lernen von ihren älteren Geschwistern oder Eltern vor allem eines: Handy und Tablets sind gut gegen Langeweile oder sind eine gute Babysitter-Alternative. Denn besonders junge Kinder kommen oft dann mit digitalen Geräten in Kontakt, wenn Erwachsene Zeit für sich, ihren Job oder den Haushalt brauchen. Dies hat oft zur Folge, dass ihr Medienkonsum unkontrolliert und oft zu lang für ihr Alter ist. Gleichzeitig gewöhnen sich Kinder mehr und mehr an diese Form von Beschäftigung und fordern dies auch zunehmend zuhause ein bzw. haben oftmals keine Ideen mehr, was sie alternativ spielen können.
Aktivieren des Vorwissens (Kontextkompetenz/Kommunikation):
- Was denkt ihr, wie geht es Maxi und warum schaut er so?
- Was vermutet ihr, kann das mit dem tablet zusammenhängen?
- Wenn ja, was kann er machen, damit es ihm besser geht?
- Wie kann man aufhören, bevor man sich so fühlt?
- Wie schafft ihr es, aufzuhören, wenn euch etwas zu viel wird?
Beschreibung der Aktivität:
In Form eines Roboter- Bewegungsspiels wird das Thema nochmals ganzheitlich erfasst.
- Alle Kinder sind Roboter und überlegen jeder für sich und ganz geheim, wo an ihrem Körper der „Ein- und Aus“ -Knopf versteckt ist.
- Nun werden zwei Kinder als Roboterfänger:innen bestimmt (Kollaboration) mit der Aufgabe, die Ausknöpfe der anderen zu finden und zu drücken.
- Sobald alle Roboter ausgeschaltet sind, ist das Spiel vorbei.
Um nach der Bewegung wieder zur Ruhe zu gelangen, können nun abschließend die Kinder ihren Roboter mit Aus-Knopf malen (Kreativität) und gemeinsam darüber diskutieren (kritisches Denken), warum es für die Roboter wichtig ist, einen Aus-Knopf zu haben und was der Roboter alternativ machen könnte (Fußball spielen, Bücher anschauen, zeichnen, sich verkleiden, sich schmücken,etc…)
Rozvíjané kompetencie 7K
Siehe oben
Weitere Vertiefungsmöglichkeit:
Vorlese-Geschichte: „Die drei Freunde“ „Sooo spannend“ www.si.or.at/dreifreunde
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