Stop Motion – Die Kunst des bewegten Bildes

Rozvíjané kompetencie

  • Digitálna kompetencia
  • Kooperácia
  • Komunikácia
  • Kontextová kompetencia
  • Kreativita a inovácia
  • Kritické myslenie a riešenie problémov
  • Kulturalita

Veková skupina

  • a. Materská škola
  • b. Základná škola - 1. stupeň

Materiál

  • iPads mit der App „Stop Motion“
  • Kleine Figuren (z. B. Lego, Playmobil)
  • Knetmasse
  • Verschiedene Utensilien für Hintergründe (Papier, Stoffe, Bastelmaterialien)
  • Stifte, Papier für Storyboards
  • Optional: Halterung oder Stativ für das iPad

CoboStories Basis-Set (optional für weitere kreative Gestaltung)

Opis aktivity

1. Einstieg in das Thema:

  • Daumenkino als Einstieg:
    Zuerst stellt jedes Kind ein einfaches Daumenkino her, um ein Verständnis für die Technik zu entwickeln.

    • Impulsfragen:
      • „Wie funktioniert ein Daumenkino?“
      • „Warum bewegt sich das Bild, wenn wir schnell durchblättern?“
      • „Was passiert, wenn wir das Bild nur ein kleines Stück bewegen?“
    • Ziel ist es, den Kindern den Zusammenhang zwischen einzelnen Bildern und der Illusion von Bewegung zu vermitteln.

2. Einführung in Stop Motion:

  • Erklärung der Technik:
    Stop-Motion funktioniert ähnlich wie das Daumenkino. Kinder lernen, dass durch das Abfotografieren von kleinen, sich jeweils leicht verändernden Szenen eine Bewegung entsteht, wenn diese Bilder schnell hintereinander abgespielt werden.
  • Praktische Übung:
    Die Kinder dürfen eine kleine Szene mit Knetmasse oder kleinen Figuren nachbauen und diese mit der Stop-Motion-App fotografieren. Sie erfahren, wie sie die einzelnen Bilder aufnehmen und damit eine kleine Animation erzeugen können.
  • Fragen zur Reflexion:
    • „Was hast du in deiner Szene bewegt?“
    • „Wie viele Bilder hast du gemacht, damit die Bewegung schön aussieht?“
    • „Warum ist es wichtig, dass die Figuren immer nur ein kleines Stück bewegt werden?“

3. Kreative Phase: Eigene Filme erstellen (40 Min):

  • Erstellen eines Storyboards:
    Jedes Kind oder jede Gruppe überlegt sich eine kleine Geschichte und zeichnet sie in Form eines Storyboards (eine einfache Zeichnung oder Skizze der einzelnen Szenen). Dabei können auch Requisiten und Hintergründe für die Stop-Motion-Szenen vorbereitet werden.
  • Die Szenen aufnehmen:
    Jedes Kind oder jedes Team beginnt mit der Aufnahme seiner Szenen, wobei sie lernen, die Figuren in kleinen Schritten zu bewegen und jedes Mal ein Foto zu machen.
  • Technische Betreuung:
    Wenn die Kinder mit der App arbeiten, helfen die Pädagog:innen bei der Bedienung des iPads, der Auswahl des richtigen Winkels, der Beleuchtung und der Handhabung der App. Besonders wichtig ist es, die Kinder darauf hinzuweisen, dass die Bilder gleichmäßig und mit einer ruhigen Hand aufgenommen werden müssen.

4. Reflexion und Abschluss:

  • Vorführung der Filme:
    Zum Abschluss der Einheit werden die Filme der Kinder gezeigt. Jedes Kind oder jedes Team erzählt etwas über die Geschichte, die es entwickelt hat.
  • Fragen zur Reflexion und Feedback:
    • „Was hat dir an der Geschichte gefallen?“
    • „Welche Herausforderung gab es beim Erstellen der Szenen?“
    • „Wie hast du es geschafft, die Figuren zu bewegen und sie gut abzufotografieren?“
    • „Was würdest du beim nächsten Film anders machen?“

Was Kinder dabei lernen:

  • Unterscheidung von Realität und Fiktion:
    Die Kinder erkennen, dass Stop-Motion eine Technik ist, um eine Illusion von Bewegung zu erzeugen, die nicht real ist, sondern durch die Bearbeitung von Bildern entsteht.
  • Beurteilung und Hinterfragen von Medieninhalten:
    Sie lernen, kritisch mit Medien umzugehen und zu hinterfragen, wie Bilder und Filme bearbeitet oder verändert werden können.
  • Verarbeitung von Medienerlebnissen:
    Die Kinder reflektieren, wie sie ihre eigenen Geschichten in Medien umsetzen und was sie dabei gelernt haben.
  • Kreativität und Teamarbeit:
    Sie entwickeln ihre eigenen Geschichten, übernehmen verschiedene Rollen und arbeiten kreativ zusammen.
  • Planung und Strukturierung:
    Sie lernen, ihre Ideen in eine strukturierte Handlungsabfolge zu bringen und diese in einem Film umzusetzen.

Weiterführende Aktivitäten:

  • Kino-Nachmittag:
    Die Kinder könnten ihren fertigen Stop-Motion-Film bei einem „Kino-Nachmittag“ ihren Eltern oder anderen Gruppen zeigen.
  • Weitere technische Herausforderungen:
    • Szenen aus unterschiedlichen Blickwinkeln fotografieren.
    • Mit einer Lichtquelle arbeiten, um verschiedene Effekte zu erzielen.
    • Einen Stop-Motion-Film mit einer grünen Leinwand (App: Chromavid) erstellen.
  • Erweiterung der Geschichten:
    • Weitere Szenen hinzufügen oder andere kreative Techniken (z. B. Handpuppen oder gezeichnete Figuren) integrieren.

Rozvíjané kompetencie 7K

Kritisches Denken:

Fragen zur Medienkompetenz:

„Was siehst du im Film? Siehst du die Realität oder ist es eine erfundene Geschichte?“

„Könnte jemand den Film verändern und uns etwas anderes zeigen? Was könnte man tun, um zu prüfen, ob der Film real ist?“

Verarbeitung von Medienerlebnissen:

Kinder lernen, dass Bilder oft bearbeitet werden und können erkennen, wie durch Stop-Motion eine Illusion von Bewegung erzeugt wird.

Kollaboration/Zusammenarbeit:

Die Kinder arbeiten in Gruppen, um gemeinsam eine Geschichte zu entwickeln und die Szenen zu filmen. Sie teilen Aufgaben wie das Erstellen des Drehbuchs, das Fotografieren und das Gestalten der Requisiten.

„Wie habt ihr die Aufgaben aufgeteilt?“

Kreativität:

Kinder entwickeln ihre eigene Geschichte und setzen sie kreativ um, indem sie verschiedene Materialien und Figuren nutzen. Sie lernen, ihre Fantasie zu nutzen und in einem kreativen Prozess zusammenzuarbeiten.

„Welche Geschichte hast du erfunden? Welche Requisiten hast du benutzt?“

Kulturalität:

Die Kinder können überlegen, wie kulturelle Unterschiede durch Geschichten und Filme dargestellt werden können, zum Beispiel durch unterschiedliche Figuren oder Themen.

„Wie würde deine Geschichte in einem anderen Land aussehen?“

Kommunikation:

Die Kinder kommunizieren ihre Ideen während der Planung und der Umsetzung des Films. Sie lernen, ihre Gedanken zu teilen, sich abzustimmen und gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten.

„Wie habt ihr euch beim Erfinden der Geschichte verstanden?“

Kontextkompetenz:

Durch die Erstellung von Stop-Motion-Filmen lernen die Kinder, dass Bilder oft aus einem bestimmten Kontext stammen und dass man die „Hintergründe“ einer Geschichte hinterfragen kann.

„Warum haben wir bestimmte Figuren gewählt? Was hat die Szene gezeigt?“

Digitale Kompetenz:

Die Kinder lernen die Bedienung der App „Stop Motion“, um eigene Filme zu erstellen. Sie entwickeln ein Verständnis für die Technik und den kreativen Umgang mit digitalen Medien.

„Wie bist du mit der App zurechtgekommen? Was hat gut funktioniert, was war schwierig?“

Doplňujúce obrázky

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