WETTER, KLIMA & VERÄNDERUNGEN ENTDECKEN – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft
Gebraucht wird
- Omas Wettergeschichte – Winter, Sommer und alles dazwischen,
- Jahreszeiten-Spiel: Grün oder Rot?
Beschreibung
Einstieg in das Thema durch Aktivieren des kindlichen Vorwissens (Kontextkompetenz) durch folgende Impulsfragen:
- Wie ist das Wetter heute? Ist es kalt, warm, sonnig oder regnerisch?
- Brauchen wir heute eine Jacke oder können wir im T-Shirt draußen spielen?
- Welche Jahreszeit haben wir jetzt? Wie fühlt sich das Wetter meistens in dieser Jahreszeit an?
- Denkt mal zurück: Wie war das Wetter letztes Jahr im Sommer/Winter/Frühling/Herbst?
- Habt ihr schon von heißen Wintern oder kalten Sommern gehört?
- Glaubt ihr, dass sich das Wetter verändert? Warum könnte das so sein?
Einführung in die Jahreszeiten und das Wetter (Kollaboration/Kommunikation)
Die Kinder sprechen über das Wetter in den verschiedenen Jahreszeiten. Sie erzählen, wie sie es bisher erlebt haben, und beschreiben es mit eigenen Worten. Auf dem Tisch liegen Bilder der vier Jahreszeiten, die die Kinder zur Veranschaulichung nutzen können.
Wettergeschichte zur Einführung (Kontextkompetenz)
Eine kurze Geschichte unterstützt das Verständnis von Wetter, Klima sowie von „typisch/normal“ und „ungewöhnlich“: Oma erzählt ihrem Enkelkind:
„Stell dir vor, du hast eine Lieblingsjacke, die du fast immer im Winter anziehst. Das ist so wie das normale Wetter für diese Jahreszeit. Aber wenn du auf einmal im Winter in einem T-Shirt draußen bist, ist das ungewöhnlich – so wie das Wetter heute!
Wenn das nur einmal passiert, ist das nicht schlimm. Aber wenn es immer öfter vorkommt, dann sagen wir: Das Klima verändert sich.
Also ist das Wetter wie ein Tag auf dem Kalender – es kann sich schnell ändern. Und die Jahreszeit ist wie das Klima – im Winter ist es meistens kalt, im Sommer meistens heiß.“
Jahreszeitenspiel Grün oder Rot (Kontextkompetenz/Kollaboration)
Die Kinder ordnen zu jeder Jahreszeit zwei Karten zu:
eine grüne Karte für typisches/gewöhnliches Wetter,
eine rote Karte für Wetter, das sich durch den Klimawandel verändert hat und früher ungewöhnlich war.
Für jede Jahreszeit gibt es einen Beispielmonat: Frühling – April, Sommer – August, Herbst – September, Winter – Dezember
Die Kinder können weitere Monate ergänzen, eigene Erfahrungen einbringen und dazu Bilder oder Zeichnungen gestalten.
Ergänzende Aktivitäten (Kollaboration/Kreativität/Kulturalität)
Die Jahreszeiten können mit zusätzlichen Beispielen und Beobachtungen erweitert werden.
Kinder sammeln eigene Ideen zum Thema Umweltschutz und stellen sie bildlich dar.
Zum Abschluss tauschen sie sich auch zu Hause mit Eltern oder Großeltern über das Wetter früherer Jahre aus. Alte Familienfotos können dabei das Gespräch unterstützen.
Hintergrundwissen: Um das Klima und seine Folgen für die Gesundheit zu verstehen, sollen die Kinder den Unterschied zwischen Wetter und Klima kennen. Wetter meint kurzfristige Bedingungen wie Temperatur oder Regen, die sich täglich ändern. Klima beschreibt langfristige Muster über viele Jahre, etwa Durchschnittstemperaturen. Einfach gesagt: Wetter erlebst du heute, Klima beschreibt viele Jahre.
Vertiefende Auseinandersetzung mit den 7K
| Kollaboration: Die Kinder arbeiten in Gruppen, tauschen eigene Wettererfahrungen aus, hören einander zu und besprechen Beobachtungen. Gemeinsam suchen, sammeln und reflektieren sie Informationen (Vertiefung 1, 2).
Kommunikation: Die Kinder beschreiben Beobachtungen und Gefühle, tauschen sich in Gruppen aus, nutzen verschiedene Sprachen und lernen, dass Wetter auch mit Bildern, Symbolen, Piktogrammen oder Codes (siehe Vertiefung 1) dargestellt werden kann (Vertiefung 1, 2). Kritisches Denken: Die Kinder überlegen, wie Wetterveränderungen ihren Alltag beeinflussen können, formulieren Zukunftswünsche, entwickeln Ideen zum Klimaschutz (Vertiefung 1) und prüfen, ob alte Wetterbeobachtungen auch heute noch zutreffen (Vertiefung 2). Kreativität: Die Kinder entwickeln Ideen und Zukunftsbilder, gestalten visuelle Darstellungen und finden eigene kreative Ausdrucksformen. Kulturalität: Die Kinder bringen Wettererfahrungen aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen ein, vergleichen sie und lernen voneinander. Kontextkompetenz: Die Kinder ordnen Wetterereignisse ein, unterscheiden zwischen Wetter und Klima und erkennen, wie sich Beschreibungen von früher (z. B. Wetterregeln) und heutige Darstellungen (z. B. farbige Codes- siehe Vertiefung 1) unterscheiden (Vertiefung 1, 2). Digitale Kompetenzen: Die Kinder entdecken, dass Wetter und Klima auch mit digitalen Mitteln und Codes beschrieben werden können. Sie besuchen sichere Webseiten, um Informationen zu finden und eigene Darstellungen zu entwickeln (Vertiefung 2). |
Zusätzliche Bilder
Zusätzliche Dateien
Video
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