3D-Gebilde mit Kichererbsen
Gebraucht wird
Kichererbsen (trocken), Zahnstocher (oder kleine Holzstäbchen), Papier und Stifte für Skizzen, Digitalkamera oder Tablet (optional)
Beschreibung
Schritt 1: Vorbereitung
Die Kichererbsen einkaufen und am Vortag in Wasser einweichen. Für die Verarbeitung sollten sie nicht zu weich, aber auch nicht zu hart sein.
Schritt 2: Einleitung (Aktivieren des kindlichen Vorwissens/Kontextkompetenz)
Zu Beginn wird überlegt, was 3D-Formen sind und wie sie sich von 2D-Formen unterscheiden. Es kann ein Würfel oder eine Pyramide gezeigt werden. Dabei wird auf die Bedeutung von räumlichem Denken und Formen im Alltag hingewiesen.
Schritt 3: Erklären der Materialien und des Ziels
- Die Kinder erhalten Kichererbsen und Zahnstocher. Es wird erklärt, dass sie durch Stecken der Zahnstocher in die Kichererbsen kleine Gebilde (3D-Bauwerke) bauen können. Das Ausprobieren steht im Vordergrund. Viele freie Formen entstehen lassen.
- Die Kinder können entscheiden, ob sie Tiere, Häuser oder abstrakte Formen bauen möchten (Förderung von Kreativität).
- Die Kinder überlegen, wie sie stabile Strukturen bauen können (Förderung des kritischen Denkens und der Problemlösung).
Schritt 4: Bauen der 3D-Gebilde
Danach versuchen die Kinder, mit den Kichererbsen und Zahnstochern ihre eigenen 3D-Gebilde zu bauen. Dabei können sie ihre Konstruktionen immer wieder verändern, wenn sie merken, dass sie nicht stabil sind oder anders aussehen sollen.
Präsentation der Gebilde
Jedes Kind stellt das Gebilde vor und erklärt, was es gebaut hat. Es soll gemeinsam mit den Kindern überlegt werden, wie Konstruktionen stabiler gemacht werden können. Eventuell gibt es auch die Möglichkeit, die Gebilde noch weiterzuentwickeln. So lernen Kinder, ihre Ideen und Bauprozesse zu erklären und adaptiert fortzuführen. Zum Abschluss wird gemeinsam überlegt, welche Gebilde besonders stabil waren und warum. Die Kinder zeigen ihre Lieblingsgebilde und erzählen, was ihnen am meisten Spaß gemacht hat bzw. wobei sie Schwierigkeiten hatten. Was werden sie beim nächsten Mal anders machen?
Vertiefende Auseinandersetzung mit den 7K
Kritisches Denken: Was könnte man an den weniger stabilen Gebilden verändern? Es können Bausteine oder andere Figuren als Vorlage dienen und es könnte versucht werden, diese nachzubauen und dabei immer komplexere Figuren oder Bauwerke entstehen zu lassen.
Kollaboration: Was haben die Kinder durch die Zusammenarbeit gelernt?
Kulturalität: Die Kinder können über den Einsatz von Formen in verschiedenen Kulturen sprechen (z. B. Architektur, Kunst).
Digitale Kompetenz: Wenn die Materialen und die einzelnen Schritte abfotografiert werden, kann eine Bildgeschichte entstehen. Aus den einzelnen Bildern kann ein kleiner Film produziert werden. Diese Gebilde sind eine gute Vorübung, wenn mit dem 3D-Stift gearbeitet oder in einem 3D-Drucker gedruckt wird.
Kreativität: Welche originellen Bauwerke wurden erstellt?
Kommunikation: Die Kinder erzählen, was ihnen am meisten Spaß gemacht hat und wobei sie Schwierigkeiten hatten. Was werden sie beim nächsten Mal anders machen? Zur Sprachbildung in Deutsch oder nachbarsprachlichen Bildung kann das Vokabular zur Aktivität (siehe Anhang) hinzugenommen werden.
Kontextkompetenz: Gemeinsam wird darüber nachgedacht, wofür dieser Bauprozess auch in Hinblick auf das Alltagsleben wichtig war Wer braucht diese Kompetenz?
Zusätzliche Bilder
Zusätzliche Dateien
Video
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