Bioabfall? Ein Schatz für die Natur!

Geförderte Kompetenzen

  • Kollaboration
  • Kommunikation
  • Kreativität und Innovation
  • Kritisches Denken und Problemlösung

Altersgruppe

  • a. Kindergarten
  • b. Volksschule
  • c. Sekundarstufe I

Gebraucht wird

Bilder verschiedener Abfallarten (Papier, Plastik, Apfel, Bananenschale …), 2 Behälter – einer mit einem Wurm-Bild (Komposter), der andere mit einem roten Kreuz.

Beschreibung

Hintergrundwissen: Bioabfall macht etwa 30–40 % des kommunalen Abfalls aus, landet aber häufig auf Deponien, wo er sich nicht natürlich zersetzen kann. Kompostieren ist eine einfache Möglichkeit, aus biologischen Resten hochwertigen Humus zu gewinnen und Kindern den Kreislauf der Natur zu zeigen.

Impulsfragen:

Warum gehört Bioabfall nicht in den Restmüll?
Was kann man mit Bioabfall machen?
Was gehört auf den Kompost und was nicht?
Was passiert mit Bioabfall im Komposter?
Wie hilft Kompostieren der Natur?

Impuls: Durch richtiges Trennen von Bioabfall können wir aus Küchen- und Gartenresten nährstoffreiche Erde gewinnen, anstatt sie unnötig auf Deponien zu entsorgen.

Aktivität: Die Kinder lernen spielerisch zu unterscheiden, was in den Bioabfall gehört und was nicht. Jedes Kind zieht eine Karte mit einem Abfallbild (z. B. Apfel, Plastikflasche, Papier, Bananenschale). Gemeinsam entscheiden sie, ob der Kompostwurm es fressen würde – also ob der Abfall kompostierbar ist. Wenn ja, kommt die Karte in den Behälter mit dem Wurm. Wenn nicht, kommt sie in den Behälter mit dem roten Kreuz. Zum Schluss wird besprochen, warum bestimmte Dinge nicht in den Kompost gehören und was passiert, wenn man Abfall richtig trennt.

Vertiefung 1 (Volksschule)

Material: Bilder oder echte Gegenstände (Schalen, Zweige, Plastikflasche …), farbige Behälter oder Kisten mit der Aufschrift: BIO, PLASTIK, PAPIER, RESTMÜLL; Papier, Buntstifte/Filzstifte

Aktivität: Die Schüler:innen werden in die Gruppen verteilt. Auf dem Boden werden verschiedene Gegenstände (echt oder als Bilder) gelegt. Jede Gruppe wählt einen Gegenstand aus und entscheidet, in welchen Behälter er gehört – sie erklärt ihre Entscheidung. Nach jeder Runde wird die Richtigkeit überprüft und kurz erläutert.
Kreativteil: Anschließend wählen die Schüler:innen ein oder zwei Bioabfall-Gegenstände und gestalten eine Collage „Das Leben des Bioabfalls“ – z. B. den Weg einer Apfelschale von der Küche bis in den Garten (siehe z. B. Bild in der Beilage oder https://mesto.hnusta.sk/seniori/udalosti-v-meste/aktuality/kompostovanie-1137sk.html). 

Vertiefung 2 (Sekundarstufe 1)

Material: Plastikbehälter mit Deckel, Boden, Laub, Gemüsereste, Schalen, Kaffeesatz (Bioabfall)

Aktivität: Die Schüler:innen bauen einen Mini-Komposter in einem Behälter – sie schichten abwechselnd Bioabfall und Boden. Der Behälter wird geschlossen und regelmäßig mit Bioabfall befüllt. Sie führen ein Tagebuch über die Veränderungen – was sich zersetzt hat, wie lange es gedauert hat usw. Den fertigen Kompost können sie zum Düngen von Pflanzen in der Schule verwenden. So lernen sie den vollständigen Kreislauf der Bioabfallverwertung kennen.

Sprachmittel: der Kompost – kompost, der Bioabfall – bioodpad, der Regenwurm – dážďovka, die Bananenschale – banánová šupka, die Erde, der Boden – zem, pôda, die Natur – príroda, der Abfall – odpad, das Trennen – triedenie, der Garten – záhrada, die Küche – kuchyňa,

Vertiefende Auseinandersetzung mit den 7K

  • Kollaboration: Die Kinder/Schüler:innen arbeiten zusammen und lernen, einander zuzuhören, wenn sie entscheiden, was in den Kompost gehört.
  • Kritisches Denken: Die Kinder/Schüler:innen unterscheiden verschiedene Abfallarten und überlegen, warum manche Dinge kompostierbar sind und andere nicht.
  • Kreativität: Die Aktivität regt die Fantasie an – die Kinder/Schüler:innen stellen sich vor, wie der Wurm verschiedene Reste „frisst“ und in Erde verwandelt. Sie können die Aktivität nach ihrer eigenen Vorstellung gestalten.
  • Kontextkompetenz: Die Kinder/Schüler:innen verknüpfen Wissen aus dem Alltag (Küchen- und Gartenabfälle) mit den ökologischen Auswirkungen.
  • Kommunikation: Die Kinder/Schüler:innen äußern ihre Meinungen und begründen, warum ein bestimmter Abfall kompostierbar ist oder nicht.

Zusätzliche Bilder

Zusätzliche Dateien

Video

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Entwickelt von

PP2 Senica: Simona Jurovatá, PhDr. Eva Molnárová, PhD., Mgr. Katarína Vaverková