Digitales Museum – Geschichten zu den Gegenständen um uns herum

Geförderte Kompetenzen

  • Digitale Kompetenz
  • Kollaboration
  • Kommunikation
  • Kontextkompetenz
  • Kreativität und Innovation
  • Kritisches Denken und Problemlösung
  • Kulturalität

Altersgruppe

  • b. Volksschule
  • c. Sekundarstufe I

Gebraucht wird

  • Tablet oder Mobilgerät mit Kamera (1 pro Gruppe oder Zweiergruppe)
  • Computer oder Tablet mit Internetverbindung
  • Drucker (zum Ausdrucken von QR-Codes – optional)
  • ausgewählte Gegenstände (Exponate)
  • Kopfhörer mit Mikrofon oder integriertes Mikrofon
  • Klebeband/Ständer zur Präsentation der Exponate
  • Zugang zu Canva, Padlet

Beschreibung

Die Schüler wählen einen Gegenstand aus, der für sie oder ihr Umfeld etwas Besonderes ist, und entdecken dessen Geschichte. Mit einem Tablet oder einem Mobilgerät fotografieren sie den Gegenstand, verfassen eine kurze Beschreibung, nehmen eine kurze Audioerzählung auf und verknüpfen alles mithilfe eines QR-Codes. Aus den einzelnen digitalen Exponaten erstellen sie gemeinsam ein digitales Schulmuseum, das sie ihren Mitschülern, Eltern oder einer Partnerschule präsentieren.

Die Aktivität fördert auf natürliche und spielerische Weise digitale Kompetenzen im Umgang mit Fotos, Ton und einfachen digitalen Werkzeugen. Sie fördert die Zusammenarbeit bei der Vorbereitung der Ausstellung, entwickelt Kommunikationsfähigkeiten beim Erzählen von Geschichten und leitet die Schüler zur kreativen Aufbereitung von Informationen an. Durch das Teilen von Familien- und Regionalgeschichten werden sich die Kinder der Bedeutung des kulturellen Erbes bewusst, lernen, die Arbeit anderer zu respektieren, und verbinden ihre Erfahrungen mit der sie umgebenden Welt.

Ergebnis der Aktivität

Ein digitales Museum, bestehend aus Fotos, Beschreibungen, Audioaufnahmen und QR-Codes, das in der Schule oder online präsentiert werden kann.

Vertiefende Auseinandersetzung mit den 7K

Szenario:

Motivation – gemeinsames Gespräch über Museen und darüber, warum bestimmte Gegenstände aufbewahrt werden. Betrachtung von Fotos oder Beispielen digitaler Ausstellungen.

Auswahl eines Exponats – Die Schüler bringen von zu Hause einen Gegenstand mit oder suchen in ihrer Umgebung (in der Schule) einen Gegenstand aus, der für sie in irgendeiner Weise interessant ist. Gemeinsam sprechen sie über dessen Geschichte, Herkunft oder Verwendung.

Planung der Präsentation – Die Schüler überlegen sich, was sie über ihr Exponat mitteilen möchten, und erstellen eine kurze Beschreibung oder stellen einige wichtige Informationen zusammen.

Fotografieren des Exponats – Die Schüler machen Fotos aus verschiedenen Blickwinkeln und wählen gemeinsam das am besten geeignete Bild aus.

Erstellung eines digitalen Exponats – Sie erstellen eine digitale Karte in Canva oder PowerPoint, fügen das Foto und eine kurze Beschreibung hinzu und nehmen einen kurzen Audio-Kommentar auf.

Erstellung eines QR-Codes – Die Schüler erstellen einen QR-Code, der das physische Exponat mit seiner digitalen Präsentation verknüpft.

Vorbereitung des digitalen Museums – Gemeinsam richten sie eine Ausstellung im Klassenzimmer oder in der Schule ein, platzieren die Exponate und versehen sie mit den QR-Codes.

Besichtigung und Reflexion – Die Schüler stellen ihre Exponate ihren Mitschülern, Eltern oder einer Partnerschule vor, besuchen gemeinsam das digitale Museum und bewerten abschließend, was sie gelernt haben und was sie am meisten interessiert hat.

Auswertung – Gemeinsame Bewertung der Arbeit, Austausch von Erfahrungen und Würdigung interessanter Geschichten sowie der Art und Weise ihrer digitalen Aufbereitung.

 

Arbeitssicherheit im digitalen Umfeld: Der Lehrer leitet die Schüler dazu an, digitale Inhalte sicher zu teilen und bei der Verwendung von Fotos und anderen Materialien die Urheberrechte zu respektieren.

Arbeitsorganisation: Einzelarbeit mit anschließender Zusammenarbeit in Zweiergruppen oder Gruppen bei der Erstellung einer digitalen Ausstellung.

Fächerübergreifende Bezüge: Tschechisch, Naturkunde, Heimatkunde, Informatik, Bildende Kunst

Schülerbewertung: Die Bewertung erfolgt in Form von Selbstbewertung, gegenseitigem Feedback und gemeinsamer Reflexion. Die Lehrkraft achtet insbesondere auf Zusammenarbeit, Kreativität, Kommunikation und den angemessenen Einsatz digitaler Werkzeuge.

 

Entwicklung der 7K-Kompetenzen:

Digitale Kompetenz: Fotografieren, Tonaufnahmen, Erstellung digitaler Exponatenkarten, Nutzung von QR-Codes und sichere Weitergabe digitaler Inhalte.

Zusammenarbeit: Gemeinsame Vorbereitung der Ausstellung, Rollenverteilung und gegenseitige Unterstützung.

Kommunikation: Erzählen der Geschichte eines Exponats, Präsentationen und Diskussionen.

Kritisches Denken und Problemlösung: Auswahl von Informationen, Entscheidungen über die Gestaltung der Ausstellung und Bewältigung technischer Probleme.

Kreativität und Innovation: Originelle Gestaltung digitaler Exponate und Entwurf des Ausstellungsraums.

Kulturelles Bewusstsein: Kennenlernen von Traditionen und regionaler Geschichte sowie Respekt vor der Arbeit anderer.

Kontextbezogene Kompetenz: Verknüpfung von Familiengeschichten, der Region, der Schule und digitalen Technologien.

 

Erweiterungsmöglichkeiten

Die Ausstellung kann Eltern, Partnerschulen oder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Exponate lassen sich mit einer Karte der Region, generationenübergreifenden Gesprächen oder grenzüberschreitender Zusammenarbeit verknüpfen.

Empfohlene digitale Tools:

Canva – Erstellung digitaler Exponatenkarten, Plakate und Einladungen

Book Creator – Erstellung eines digitalen Buches oder eines Museumskatalogs

QR Code Monkey – Generierung von QR-Codes, die physische Exponate mit digitalen Inhalten verknüpfen

Diktiergerät (Voice Recorder) – Aufnahme von Audioführungen

Kamera im Tablet oder Smartphone – Dokumentation der Exponate

Padlet (optional) – Erstellung einer Online-Galerie, die mit den Eltern oder einer Partnerschule geteilt wird

ChatGPT oder Microsoft Copilot (optional) – Hilfe bei der Erstellung zweisprachiger Beschriftungen, Vorschläge für Fragen an die Besucher oder Inspiration für Geschichten zu den Exponaten.

 

Arbeitsblatt – Mein Ausstellungsstück

  • Fachtitel
  • Kleb ein Foto ein oder lege es bei.
  • Warum habe ich mich gerade für dieses Fach entschieden?
  • Wem gehörte es?
  • Wie alt ist der Gegenstand wohl?
  • Wozu diente es?
  • Welche Geschichte verbindet sich damit?
  • Was möchte ich, dass die Besucher über ihn erfahren?

Inhalt der in Canva erstellten Vorlage für eine digitale Karte: 

  • Foto
  • Bezeichnung des Exponats
  • Kurzbeschreibung
  • Geschichte
  • QR-Code
  • Name des Autors
  • Projektlogo

Zusätzliche Bilder

Zusätzliche Dateien

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Video

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