Ernährungsampel: „Was esse ich täglich?“

Geförderte Kompetenzen

  • Digitale Kompetenz
  • Kollaboration
  • Kommunikation
  • Kontextkompetenz
  • Kreativität und Innovation
  • Kritisches Denken und Problemlösung
  • Kulturalität

Altersgruppe

  • a. Kindergarten

Gebraucht wird

  • Korb mit unterschiedlichen Lebensmitteln (von gesund bis ungesund),
  • rotes, gelbes, grünes Körbchen oder sonstige farbige Behälter oder Tücher und einige rote/gelbe/grüne Blätter Papier für die Ernährungspyramide

Beschreibung

Stellen Sie einen Korb mit unterschiedlichen Lebensmitteln, die die Kinder kennen sollten, in den Kreis. Nun werden alle Lebensmittel einzeln besprochen (Tipp für Sprachförderung: Pluralbildung und Artikel ergänzen!) und einem Ampelsystem zugeordnet. Hierzu stehen drei (rot, gelb, grün) kleine Behälter am Boden, in welche die Kinder die Lebensmittel hineingeben. Bei der Übung können die Kinder eigene Erzählungen und ihr (sprachliches) Vorwissen einbringen.

  • Rotes Körbchen: diese Lebensmittel sollte man nur selten konsumieren (z.B. Süßigkeiten, Schokolade, Chips, Saft, …)
  • Gelber Korb: diese Lebensmittel kann man öfter essen, jedoch in Maßen (z.B. Käse, Wurst, Eier, Fleisch, …)
  • Grüner Behälter: von diesen Lebensmitteln kann man sehr viel zu sich nehmen (z.B. Gemüse, Obst, Wasser, ungesüßter Tee, …)

Vertiefende Auseinandersetzung mit den 7K

Kollaboration: Die einzelnen Lebensmittel werden zu einer Ernährungspyramide aufgelegt.

Kritisches Denken: Warum soll eine gesunde Ernährung wie eine Pyramide aufgebaut sein? Wie schaut eigentlich eine Pyramide aus? Warum ist es wichtig, sich gesund zu ernähren?

Kulturalität: Das Memory-Spiel kann auch auf die Herkunft der Lebensmittel eingehen, indem es den Kindern ermöglicht, verschiedene Lebensmittel aus verschiedenen Ländern zu entdecken und zu erkunden. Auf diese Weise können sie nicht nur ihre Ernährungsvielfalt erweitern, sondern auch ein Verständnis für andere Kulturen entwickeln.

Kreativität:
Die Kinder können nun eine Art Memory-Spiel selbst herstellen, indem stets 2 Bilder aus Werbematerial ausgeschnitten und auf einen Karton geklebt werden, die gut zusammenpassen und eine ausgewogene Mahlzeit ergeben.

Kontextkompetenz:
Nun reihen die Lernenden die Lebensmittel so, wie sie diese täglich konsumieren. Wie sieht diese Pyramide im Vergleich zur gesunden aus?

Kommunikation: Gemeinsam wird darüber gesprochen, was die Lernenden innerhalb der Einrichtung dazu beitragen können, um gesunde Lebensmittel zu essen.

Digitale Kompetenz: Die Ernährungspyramide kann dann von den Kindern abfotografiert und als Plakat im Gruppenraum (bspw. beim Essbereich) aufgehängt werden. So kann regelmäßig auf das Plakat Bezug genommen und mit den Kindern gesunde und ungesunde Lebensmittel wiederholend dem Ampelsystem zugeordnet werden.

Zusätzliche Bilder

Video

-

Entwickelt von

Wiener Kinderfreunde