Glas – Wunder der Natur
Gebraucht wird
Bilder oder echte Gegenstände (Glasbecher, Plastikbecher, Keramikbecher, Pappbecher), Korb oder Schachtel.
Beschreibung
Hintergrundwissen: Glas gehört zu den am meisten recycelbaren Materialien – es kann praktisch endlos ohne Qualitätsverlust wiederverwertet werden. In der Slowakei werden jedoch laut dem Statistischen Amt nur ca. 60 % des Glasabfalls recycelt, der Rest landet auf Deponien. Zerbrochener Glasabfall stellt ein Verletzungsrisiko für Menschen und Tiere dar und zersetzt sich in der Natur nicht – sein Abbau dauert tausende Jahre. Es gibt zudem Unterschiede zwischen Verpackungsglas und Nichtverpackungsglas – Glasflasche vs. Spiegel.
Impulsfragen: Was haben wir zu Hause alles aus Glas?
Was passiert, wenn wir Glas in die Natur werfen?
Kann Glas unendlich recycelt werden?
Ist jedes Glas gleich? Gehört auch ein Fenster oder Spiegel dazu?
Wie können wir Glasabfälle vermeiden?
Impuls: Wusstest du, dass eine Flasche aus zerbrochenem Glas wieder und wieder zu einer völlig neuen Flasche werden kann?
Aktivität: Die Kinder betrachten verschiedene Gegenstände und raten, welche zerbrechlich sind und welche nicht. Anschließend sortieren sie nach Material – Glas, Plastik, Papier, Keramik. Gemeinsam besprechen sie, was passiert, wenn Glas herunterfällt und zerbricht – insbesondere, wenn dieses Glas in die Natur gelangt, und welche Gefahren das für Tiere mit sich bringt. Die Aktivität endet mit einem Spiel – die Kinder tragen zerbrechliche Gegenstände (z. B. Plastikbecher als Ersatz für Glas) vorsichtig in einem Korb von Punkt A nach Punkt B.
Vertiefung 1
Material: Bilder oder Kurzvideo zum Recyclingprozess von Glas, Papier, Filzstifte.
Aktivität: Zu Beginn sehen die Schüler:innen ein kurzes Video oder eine Präsentation an, wie Glas recycelt wird – vom Wegwerfen der Flasche bis zur Herstellung einer neuen (oder die Lehrkraft beschreibt den Prozess selbst). Danach teilen sich die Schüler:innen in Gruppen oder arbeiten einzeln und zeichnen den „Weg der Flasche“.
Z.B. https://www.youtube.com/watch?v=6iqWrkNk7ZM
Schritt: Die Flasche wird weggeworfen.
Schritt: Sie gelangt in den sortierten Abfall.
Schritt: Sie kommt ins Recyclingwerk.
Schritt: Sie wird eingeschmolzen und eine neue Flasche entsteht.
Am Ende präsentieren die Schüler:innen ihre Bilder und erkennen gemeinsam, dass Recycling Ressourcen und Energie spart.
Vertiefung 2
Material: Computer/Tablet, Papier, Filzstifte, Möglichkeit zur Videoaufnahme (Handy).
Aktivität: Die Schüler:innen erstellen in Gruppen eine kurze Video-Präsentation (1–2 Minuten) oder einen Comic über den Recyclingprozess von Glas – vom Einwurf in den Container bis zur neuen Flasche. Sie können Informationen über Glaswerke, Energieverbrauch und Unterschiede zwischen Produktion aus neuen Rohstoffen vs. recyceltem Glas recherchieren. Außerdem können sie eigene Videos aufnehmen und anschließend schneiden.
Sprachmittel: das Glas – sklo, der Container – kontajner, die grüne Farbe – zelená farba, die Flasche – fľaška, der Becher – pohár, die Scherbe – črepina, der Spiegel – zrkadlo, die Keramik – keramika, zerbrochen – rozbiť, das Trennen – triedenie
Vertiefende Auseinandersetzung mit den 7K
- Kollaboration: Die Kinder/Schüler:innen arbeiten im Team – sortieren, malen, diskutieren oder präsentieren ihre Ergebnisse in der Gruppe.
- Kritisches Denken: Die Kinder/Schüler:innen unterscheiden, was ins Glas gehört und was nicht; denken über Sicherheit, Zersetzbarkeit und Folgen von Glasabfällen nach.
- Kreativität: Die Kinder/Schüler:innen nutzen kreative Techniken – Zeichnung, Plakat, Comic oder andere Formen, um auszudrücken, was sie gelernt haben.
- Kontextkompetenz: Die Kinder/Schüler:innen verbinden Wissen mit der Realität – Glas aus dem eigenen Haushalt, Abfälle in der Umgebung, Sammelcontainer in der Stadt oder Schule.
- Kommunikation: Die Kinder/Schüler:innen üben, Gedanken auszudrücken – beschreiben, diskutieren, erklären, was sie herausgefunden oder erstellt haben.
- Digitale Kompetenz: Die Kinder/Schüler:innen arbeiten mit Video, Präsentationen, interaktiver Tafel oder nutzen digitale Werkzeuge für ihre Ergebnisse.
Zusätzliche Bilder
Zusätzliche Dateien
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Video
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