Keimung
Gebraucht wird
- Internet im PC/Laptop/Tablet/Handy + interaktive Tafel
- Tragbares digitales Mikroskop, weißes Papier als Unterlage
- Einlaminierte Karten mit Bildern von Samen und bereits gewachsenen Pflanzen
- Trockene Samen (zum Beispiel Mais, Erbsen, Bohnen usw.)
- Eingeweichte Samen (zum Beispiel von Erbse, Mungobohne oder Weizen)
- Wattepads, Tablett, Samen (zum Beispiel Kresse, Rettich, …)
- Sprühflasche mit Wasser
- Gips, Glasschale, Wasser
Beschreibung
- Samen und Pflanzen
Breiten Sie auf dem Fußboden Kärtchen mit Pflanzen aus und lassen Sie die Kinder eine von ihnen auswählen, von der sie wissen, wie sie heißt. Lassen Sie dann die Kinder nacheinander ihr Bild vorstellen und fragen Sie sie, woher sie die Pflanze kennen und wo sie wächst. Legen Sie danach Bilder von Samen der entsprechenden Pflanzen auf den Boden und lassen Sie die Kinder den Samen aussuchen, der zu ihrer Pflanze gehört. Wenn sie ihn falsch auswählen, lassen Sie sie das Bild wieder zurücklegen und später auswählen, wenn weniger Bilder auf dem Boden liegen. Versuchen Sie auf eine Seite die Pflanzensamen zu legen, die von den Kindern sicher erkannt wurden, und fragen Sie, woher sie diese kennen. Die Kinder kommen selbst darauf, dass sie meistens diejenigen erkannt haben, die sie konsumieren und als Nahrung kennen. (Bemerkung: Die Karten sind Teil der Anlage.)
- Wie sieht ein Samen innen aus?
Zeigen Sie den Kindern verschiedene Samen in trockenem Zustand (zum Beispiel Mais, Weizen, Bohnen), geben Sie ihnen diese in die Hand und fragen Sie sie, was sie sehen. Wir werden feststellen, dass ein Samen eine Schale hat und sich etwas darunter befindet. Wir lassen die Kinder den Samen aufbrechen; meistens gelingt es ihnen nicht. Danach bekommen sie einen Samen, der bereits einen bis zwei Tage im Wasser eingeweicht war. Diesen können sie bereits gut schälen und die meisten Kinder bemerken sogar einen kleinen Spross. Diesen schauen wir uns dann vergrößert mithilfe eines digitalen Mikroskops an, der an der interaktiven Tafel angeschlossen ist. Die Kinder beobachten bei manchen Sprossen winzige Wurzeln.
- Video
Auf der interaktiven Tafel zeigen wir den Kindern ein Zeitraffervideo:
https://www.youtube.com/watch?v=O8agvyms7ik
Bemerkung – nachfolgende Tätigkeiten:
Die Kinder staunen, wie aus einem kleinen Samen eine Pflanze wird. Wir versprechen den Kindern, dass sie ihre eigenen Samen keimen lassen können und mithilfe des Fotoapparates im Handy jeden Tag festhalten können, wie sie wachsen. Nach zwei Wochen schauen wir uns die Fotos gemeinsam an, und außerdem lassen wir uns die Sprossen schmecken. Wir machen uns aus ihnen eine gesunde Zwischenmahlzeit.
- Vorbereitung der eigentlichen Keimung
Am Anfang fragen wir die Kinder, was die Samen brauchen, um keimen zu können. Die Kinder nennen Wasser, Wärme, Sonne, Erde. Wir bereiten uns eine Sprühflasche mit Wasser vor und besprechen mit den Kindern, wohin wir die Samen legen, damit sie genügend Licht erhalten – zum Beispiel ans Fenster. Die Erde ersetzen wir mit Abschminkpads, damit man den Keimprozess ausreichend gut sehen kann.
Jedes Kind nimmt ein Wattepad, feuchtet es an und drückt die Samen von Kresse oder Rettich sanft hinein und besprüht sie wieder mit Wasser. Danach platzieren wir das Tablett mit den Pads und Samen ans Licht am Fenster (jedes Kind kann das Wattepad in seinen Deckel vom Glas legen, zum Beispiel von Kindernahrung). Die Kinder haben die Aufgabe, die Pads jeden Tag anzufeuchten und täglich das Wachstum mit dem Fotoapparat im Tablet oder im Handy der Lehrerin festzuhalten.
- Keimen in Gips
Ist der Samen ausreichend stark, um sogar unter einem Stein durchzudringen? Und was ist, wenn er unter Gips ist? Die Kinder versuchen die Antwort zu erraten. Wir lassen die Frage unbeantwortet und probieren es mit einem Versuch aus. Die Kinder rühren mit gemeinsamen Kräften Gips an, diesen schütten wir in eine Glasschale und zum Schluss werfen wir einige Samen hinein. An den nachfolgenden Tagen beobachten wir, wie die Samen sogar durch den Gips nach oben dringen.
- Sprachliche Vorbereitung
Bringen Sie den Kindern einen kurzen Kinderreim bei. „Ich bin ein kleiner Samen und hab noch keinen Namen. Sag mal, wie heiße ich?“
Wir sagen den Kinderreim gemeinsam, während die Kinder die Samen zum Keimen vorbereiten, und wir denken uns niedliche ungewöhnliche Namen für die Samen aus. Wir probieren oft deutsch-tschechische Ausdrücke, und die Kinder amüsieren sich dabei prächtig.
Vokabeln zur Aktivität:
semeno der Samen
klíčit keimen
klíček der Spross
kořínek die Wurzel
rostlina die Pflanze
Vertiefende Auseinandersetzung mit den 7K
Zusätzliche Bilder
Zusätzliche Dateien
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Video
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