Plastik – eine Herausforderung für unseren Planeten
Gebraucht wird
Blauer Stoff oder großes Papier (symbolisiert Wasser), verschiedene Plastikgegenstände, Behälter zur Mülltrennung.
Beschreibung
Hintergrundwissen: Plastikabfall stellt ein erhebliches Umweltproblem dar, da er sich nur sehr langsam zersetzt – manche Kunststoffe bleiben Hunderte von Jahren in der Umwelt bestehen. Der Großteil des Plastikmülls landet auf Deponien, in der Natur oder in den Ozeanen, wo er Tiere und Ökosysteme gefährdet. Die Lehrkraft sollte den Kindern/ Schüler:innen grundlegende Fakten über Kunststoffarten, ihre Zersetzung und die negativen Folgen der Verschmutzung erklären. Wichtig ist, Kinder dazu anzuleiten, Plastik richtig nach den Recycling-Symbolen zu trennen und sie zu motivieren, alternative Materialien wie Stofftaschen oder wiederverwendbare Flaschen zu verwenden.
Impulsfragen:
Wie können wir Plastikmüll vermeiden?
Wo landet der Plastikabfall?
Was bedeutet Plastikrecycling?
Welche Alternativen gibt es zu Einwegplastik?
Impuls: Wusstet ihr, dass eine Plastikflasche bis zu 450 Jahre braucht, um sich zu zersetzen – und dass viele Kunststoffe im Meer landen?
Aktivität: Die Lehrkraft legt ein Stück des blauen Stoffs (oder Teppichs) auf den Boden und verteilt verschiedene Plastikgegenstände darauf. Die Kinder stellen sich vor, sie seien Meeresbewohner und müssen den Plastikmüll entfernen, damit sie sich sicher bewegen können. Gemeinsam besprechen sie, welchen Schaden Plastikmüll anrichten kann. Nachdem alles eingesammelt ist, sortieren die Kinder den Abfall gemeinsam in die richtigen Behälter.
Vertiefung 1 (Volksschule)
Material: Verschiedene Plastikgegenstände (PET-Flaschen, Joghurtbecher, Plastiktüten, Deckel, Becher), farbige Behälter oder Boxen mit Symbolen zur Mülltrennung, Bilder von Produkten aus recyceltem Plastik.
Aktivität: Die Schüler:innen werden in Gruppen verteilt und erhalten verschiedene Plastikgegenstände. Sie diskutieren, wofür die einzelnen Kunststoffe verwendet werden, und sortieren diese gemeinsam in die richtigen Behälter. Anschließend sprechen sie darüber, warum richtige Mülltrennung wichtig ist und welche neuen Produkte aus recyceltem Plastik entstehen können – zum Beispiel neue Flaschen oder Kleidung.
Vertiefung 2 (Sekundarstufe 1)
Material: leere Plastikflasche, Schere, Erde, Pflanzensamen.
Aktivität: Die Schüler:innen nehmen eine Plastikflasche und schneiden den oberen Teil ab. Den unteren Teil verzieren sie mit Filzstiften oder buntem Papier. Anschließend füllen sie ihn mit Erde und pflanzen die Samen hinein. Die Schüler:innen kümmern sich regelmäßig um die Pflanze, beobachten ihr Wachstum und gießen sie. So erkennen sie, dass Abfall wiederverwendet werden kann und sie entwickeln gleichzeitig eine Beziehung zur Natur.
Sprachmittel: das Meer – more, das Plastik – plast, das Tier – zviera (die Schildkröte – korytnačka, die Qualle – medúza, der Delfin – delfín), der Fisch – ryba, der Ozean – oceán, der Strand – pláž, sammeln – zbierať, schützen – chrániť, trennen – triediť, die Flasche – fľaša
die Plastiktüte – igelitová taška
Vertiefende Auseinandersetzung mit den 7K
- Kollaboration: Kinder/Schüler:innen arbeiten zusammen beim Müllsammeln und Mülltrennen in den richtigen Behältern.
- Kritisches Denken: Beim Sortieren überlegen Kinder/Schüler:innen, wohin welcher Gegenstand gehört und warum Recycling wichtig ist.
- Kulturalität: Bewusstsein für den Wert einer sauberen Umwelt für die ganze Welt und zukünftige Generationen bei den Kindern/Schüler:innen fördern.
- Kreativität: Kinder/Schüler:innen gestalten neue Gegenstände/Kunstwerke aus recyceltem Plastik.
- Kontextkompetenz: Kinder/Schüler:innen verstehen, dass Plastikmüll in der Natur Tiere und Lebensräume gefährdet.
- Kommunikation: Kinder/Schüler:innen sprechen miteinander darüber, was sie tun, wie sie Plastikabfall trennen oder ihn anders verwenden.
- Digitale Kompetenz: Kinder/Schüler:innen recherchieren Informationen über Plastik und Recycling im Internet.
Zusätzliche Bilder
Zusätzliche Dateien
Video
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