Sonnenofen aus Pizzakarton

Geförderte Kompetenzen

  • Digitale Kompetenz
  • Kollaboration
  • Kommunikation
  • Kontextkompetenz
  • Kreativität und Innovation
  • Kritisches Denken und Problemlösung
  • Kulturalität

Altersgruppe

  • a. Kindergarten
  • b. Volksschule
  • c. Sekundarstufe I

Gebraucht wird

Ein leerer Pizzakarton (am besten mit Klappdeckel), Aluminiumfolie, schwarzes Papier oder schwarze Farbe, Klarsichtfolie oder Frischhaltefolie, Klebeband (z. B. Tesafilm), Schere oder Cutter, Lineal, Zeitungspapier oder Luftpolsterfolie (als Isolierung), kleine Gegenstände zum Erhitzen (z. B. Marshmallows, Schokolade)

Beschreibung

Der Pizzakarton wird mit Aluminiumfolie ausgekleidet, um das Sonnenlicht zu reflektieren und zu bündeln.

  1. Deckel vorbereiten: Die Kinder schneiden mit Lineal und Cutter ein rechteckiges Fenster in den Deckel (sie lassen dabei einen Rand von ca. 3 cm frei). Sie bekleben die Innenseite dieses Deckel-Fensters mit Aluminiumfolie – sie reflektiert das Sonnenlicht. Anschließend spannen sie die Klarsichtfolie als Abdeckung über das Fenster.
  2. Boden vorbereiten: Innen wird der Boden mit schwarzem Papier bedeckt, damit die Wärme besser aufgenommen wird. Bevor die Kinder das schwarze Papier aufkleben, sollten sie den Boden mit Zeitungspapier oder Luftpolsterfolie gut isolieren.
  3. Anschließend: Eine Abdeckung aus Klarsichtfolie sorgt dafür, dass die Wärme im Inneren des Ofens bleibt.
  4. Der fertige Sonnenofen wird im Sonnenlicht so platziert, dass die Sonnenstrahlen auf die Aluminiumfläche im Deckel treffen und ins Innere reflektiert werden. Ein kleiner Holzspieß oder Bleistift kann helfen, den Deckel im passenden Winkel offenzuhalten.
  5. Ausprobieren: Die Kinder können zum Beispiel Marshmallows bzw. Schokolade erwärmen oder schmelzen lassen und erleben auf spielerische Weise, wie Solarenergie (erneuerbare Energie) funktioniert.

Diese Aktivität fördert das Verständnis für Solarenergie, sensibilisiert für nachhaltige Energiequellen und regt zur kreativen und handlungsorientierten Auseinandersetzung mit Technik und Umwelt an.

Vertiefende Auseinandersetzung mit den 7K

Kollaboration: Die Kinder arbeiten in Kleingruppen zusammen, teilen die Aufgaben wie Ausschneiden, Bekleben und Zusammenbauen des Sonnenofens auf. Sie lernen, sich abzusprechen, einander zuzuhören und gemeinsam Lösungen zu finden, damit der Ofen richtig funktioniert.

Kritisches Denken: Beim Bau und der Nutzung des Sonnenofens stellen sich die Kinder Fragen wie: Warum wird es im Ofen warm? Wie beeinflusst die Ausrichtung zum Sonnenlicht die Temperatur? Was passiert, wenn das Fenster zu klein oder zu groß ist? Sie beobachten, vergleichen und hinterfragen ihre Ergebnisse.

Kulturalität: Die Kinder lernen, wie Solarenergie weltweit genutzt wird und welche Bedeutung nachhaltige Energiequellen für den Klimaschutz haben. Dabei sprechen sie über verschiedene Kulturen und Länder, in denen Sonnenenergie besonders wichtig ist.

Kreativität: Die Kinder können den Sonnenofen individuell gestalten, z. B. mit Farben, Mustern oder eigenen Ideen zur Optimierung der Wärmeaufnahme. Sie werden angeregt, eigene Lösungen zu entwickeln und auszuprobieren.

Kontextkompetenz: Die Aktivität verbindet Umweltbewusstsein, Technik und Alltag. Die Kinder verstehen, wie Sonnenenergie funktioniert und wie einfache Materialien helfen können, diese Energie zu nutzen. Sie lernen den Zusammenhang zwischen Naturphänomenen und nachhaltiger Nutzung kennen.

Kommunikation: Die Kinder erklären einander (auf Deutsch und Ungarisch, siehe „AT_HU Vokabular: Sonnenoffen“ https://education4tomorrow.eu/de/ ) die einzelnen Arbeitsschritte, berichten von ihren Beobachtungen und tauschen Ideen aus, wie man den Sonnenofen verbessern kann. Dabei lernen sie Fachbegriffe wie „Reflexion“, „Isolation“, „Sonnenenergie“ und „Temperatur“ kennen und verwenden sie in der Diskussion.

Digitale Kompetenz: Mit Unterstützung können die Kinder digitale Medien nutzen, z. B. Videos über Solarenergie anschauen, Fotos vom Bauprozess machen oder eine Präsentation ihrer Ergebnisse erstellen. Sie reflektieren, wie digitale Hilfsmittel ihren Lernprozess unterstützen.

Zusätzliche Bilder

Zusätzliche Dateien

Video

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Entwickelt von

Projektpartner 6, Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung 7, DIing. Dr.in Judit Makkos-Kaldi