Verkehr und die Auswirkungen auf die Umwelt
Gebraucht wird
Folierte Bilder von Verkehrsmitteln (5 – Flugzeug, Auto, Zug, Boot, Fahrrad), 5 Schalen mit Wasser, Kugelschreiber, Papier und Buntstiften oder Produkte aus recyceltem Material, welche aus der Aktivität Transportmittel entstanden sind (Upcycling/Produkte aus recyceltem Material). Außerdem 5 Bilder von Smileys, Handys oder Computern.
Beschreibung
Einführung: Es wird über verschiedene Verkehrsmittel gesprochen (Flugzeug, Auto, Boot, Zug, Fahrrad). „Welche Verkehrsmittel sind gut für die Umwelt? Welche vielleicht nicht so gut?“. Es wird kindgerecht erklärt, dass manche Fahrzeuge viel Energie brauchen und Abgase erzeugen, andere hingegen umweltfreundlich sind.
Vorbereitung: Schalen werden bereitgestellt und mit Wasser gefüllt. Laminierte Bilder der Verkehrsmittel werden vorbereitet. Die Enden der Fahrzeugbilder werden mit Tinte eingefärbt – je nach Umweltbelastung unterschiedlich stark:
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- Flugzeug = sehr stark eingefärbt
- Auto = stark eingefärbt
- Boot = mittel eingefärbt
- Zug = wenig eingefärbt
- Fahrrad = gar nicht eingefärbt
Durchführung des Experiments: Die Bilder werden vorsichtig in die Wasserschalen gelegt. Es wird besprochen, welches Verkehrsmittel das Wasser am meisten verschmutzt und welches gar nicht. Es wird erklärt, dass die Farbe symbolisch für Abgase und Umweltbelastung steht.
Vertiefung: Den Kindern wird Papier und Malmaterial zur Verfügung gestellt, damit die Verkehrsmittel gezeichnet werden können. Smiley-Bilder von „sehr fröhlich“ bis „sehr traurig“ werden bereitgelegt. Die Smileys werden von den Kindern in eine Reihenfolge gelegt:
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- Fahrrad = sehr fröhlich
- Zug = eher fröhlich
- Boot = mittel
- Auto = eher traurig
- Flugzeug = sehr traurig
Anschließend werden die Smileys an den jeweiligen Bildern befestigt.
Die beiden Videos unterstützen die Durchführung: https://youtu.be/zJud4Z-j_D4
Vertiefende Auseinandersetzung mit den 7K
Kollaboration: Das Experiment und die anschließende Auswertung werden gemeinsam geplant und durchgeführt. Die Kinder diskutieren im Team über die Vorgehensweise, vergleichen Ergebnisse und entwickeln gemeinsam Erklärungsmöglichkeiten.
Kommunikation: Die Kinder beschreiben ihre Beobachtungen, stellen Fragen, begründen ihre Einschätzungen zu den Umweltauswirkungen verschiedener Verkehrsmittel und suchen nach passenden Begriffen für das Experiment. Sie üben, Informationen respektvoll auszutauschen und Meinungen zu akzeptieren.
Kritisches Denken und Problemlösung: Beim Farbexperiment prüfen die Kinder Vorannahmen („Welches Verkehrsmittel ist am schädlichsten?“), beobachten, hinterfragen Ergebnisse und vergleichen mit eigenen Alltagserfahrungen. Sie lernen, Ursache-Wirkung-Zusammenhänge zu erkennen und alternative Lösungen (z. B. Nutzung umweltfreundlicher Transportmittel) zu entwickeln.
Kreativität und Innovation: Die kreative Gestaltung von Upcycling-Produkten und der Prozess, eigene Transportmittel aus Recyclingmaterial zu entwickeln, fördern Originalität und Innovation. Auch die Interpretation der Experimentergebnisse und die Darstellung dieser in neuen Formen unterstützen kreative Prozesse.
Kontextkompetenz: Im Gespräch wird die Verbindung zwischen eigenem Handeln (Verkehrsmittelwahl, Recycling) und den Auswirkungen auf Umwelt, Natur und Gesellschaft herausgestellt. Die Kinder lernen, dass Umweltfragen immer im Zusammenhang mit Lebensstil, Mobilität und Konsum stehen.
Digitale Kompetenz:
Die Kinder können digitale Medien nutzen (z. B. Videoanalyse, Fotos, digitale Skizzen), um das Experiment zu dokumentieren oder ihre Ergebnisse zu präsentieren. Die Recherche zu nachhaltigen Verkehrsmitteln oder neuen Recyclingideen kann digital erweitert werden.
Zusätzliche Bilder
Zusätzliche Dateien
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Video
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